Brillen und Brillengläser

Allgemeines zu Brillen und Brillengläser

Eine Brille ist ein Hilfsmittel, welches zur Korrektur von Augenfehlsichtigkeiten verwendet wird. Allerdings hat die Brille noch viele weitere Einsatzgebiete, die sich auch im diagnostischen und experimentellen Bereich wiederfinden lassen. Des Weiteren werden Brillen auch angewendet, wenn eine gewisse Schutzfunktion als gegeben erachtet wird. Eine Brille besteht immer aus dem Brillengestell und aus den, in diesem Rahmen fest eingepassten Gläsern. Die Brillengläser werden zu diesen speziellen Zwecken mit einem besonderen Schliff versehen. Es gibt verschiedene Brillengläser, die sich nach der Art der vorhandenen Fehlsichtigkeit der Patienten richten.

Die Geschichte der Brille

Erfunden wurde die Brille in Italien, so gegen Ende des 17.Jahrhunderts. Dennoch lassen sich die eigentlichen Wurzeln der Brille bis in die Antike zurückführen. Die Mönche waren es jedoch, die im 11. Jahrhundert einen Lesestein entwickelten, diesen geschliffen haben und ihn zur Korrektur der Sehschwäche einsetzten. Im 13. Jahrhundert folgte dann in der dessen Weiterentwicklung das sogenannte Leseglas und erst dann die Brille. Eine genaue Erklärung, wer nun die Brille erfunden hat, kann bis heute nicht nachgewiesen werden, hier streiten sich die Experten und werden sich wohl auch nicht einig werden. Viele beharren auf der These, dass die Italiener die Brille erfunden haben, andere Experten weisen darauf hin, dass schon Nero eine Brille benutzt haben soll, wichtig ist ja eigentlich nur, dass sie erfunden wurde und bis heute ein unverzichtbares Mittel zur Behebung von Sehschwächen dient.